180.000 Besucher kamen zum Kasseler Altstadtfest

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Kassel. Als „rundum gelungen und hervorragend organisiert“ hat Oberbürgermeister Christian Geselle die Premiere des Kasseler Altstadtfestes bezeichnet, das am vergangenen Wochenende rund 180.000 Menschen an traditionsreiche Orte der nordhessischen Fuldametropole lockte. „Es war die richtige Entscheidung, mit einem neuen und attraktiveren Veranstaltungsformat Menschen aller Altersgruppen einzuladen, die Wiege unserer Stadtgeschichte wieder zu neu entdecken“, erklärte der Oberbürgermeister.

Die Resonanz auf das von Kassel Marketing organisierte Fest sei enorm gewesen, sagte Geselle. Mit fünf Bühnen, zwölf Themenwelten und über 600 Programmpunkten mit großem regionalen Bezug bot sich den Besucherinnen und Besuchern eine außergewöhnliche Veranstaltungsvielfalt. „Allen an der Organisation und Durchführung des 1. Kasseler Altstadtfestes Beteiligten – ob Marktbeschicker, Servicekräfte, Ordnungsbeamte, Einsatz- und Sicherheitskräfte, Stadtreiniger und den unzähligen Personen, die im Hintergrund haupt- und ehrenamtlich engagiert waren – möchte ich herzlich danken“, sagte Geselle. Ein besonderer Dank gelte dem Veranstalter Kassel Marketing und den Sponsoren des Festes.

In unserer schnelllebigen, hochdigitalisierten Welt wachse immer mehr das Bedürfnis nach Entschleunigung und Wohlfühloasen, sagte Geselle. Mit einer lebendigen Zeitreise an die Plätze und Gassen des Altstadtquartiers rund um die historische Markthalle soll das Kasseler Altstadtfest ein willkommener Ausgleich zum Alltag und eine Bereicherung des Stadtlebens sein. „Wir haben uns bewusst für die Altstadt als Veranstaltungsort entschieden“, betonte Geselle. „Der Entenanger, die Martinskirche, die Markthalle, der Renthof mit Brüderkirche, der Park am alten Stadtschloss und das Rondell mit traumhaftem Blick auf die Fulda – Kassel hat wunderschöne, historische Stätten, die man vielleicht erst auf den zweiten Blick entdeckt, auf die wir aber stolz sein können.“ Auch die Grünfläche vor dem Regierungspräsidium habe alle Erwartungen als Veranstaltungsstätte mehr als erfüllt.

Der liebevoll sanierte Renthof sei das beste Beispiel dafür, wie man ein altehrwürdiges Gebäude zu einem „besonderen Aufenthaltsort und Anziehungspunkt“ machen könne, sagte der Oberbürgermeister. „Die Markthalle ist ein weiteres Schmuckstück der Kasseler Altstadt, das es zu polieren gilt. Hier muss ein schlüssiges Konzept entwickelt werden, wie man Einkauf, Begegnung, Gastronomie und Veranstaltungen vereint“, so Geselle. Als vorbildliche Projekte nannte er die städtebauliche Aufwertung historischer Substanz unter anderem am Marställer Platz und am Graben durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft GWG. Ein weiteres Anliegen sei ihm zudem die städtebauliche Entwicklung der Kurt-Schumacher-Straße vom Altmarkt bis zum Stern. „Der jetzige Zustand dieser Einfahrtsstraße in unseren Innenstadtbereich kann niemanden zufriedenstellen“, sagt Geselle.

Er freue sich auf eine Neuauflage des Altstadtfestes im kommenden Jahr, erklärte der Oberbürgermeister abschließend. Ab 2019 soll das Fest alle zwei Jahre stattfinden. „Kassel ist auf dem Weg zum besten Zuhause um einen Veranstaltungshöhepunkt reicher“, so Geselle.

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